AUFTRAGSABWICKLUNGSZEIT

Von der E-Mail direkt ins Lager

Automatisierung der Massenauftragsabwicklung im B2B-E-Commerce

TL;DR

  • Das manuelle Abtippen von Bestellungen aus PDF-Dateien ist ein „Flaschenhals“, der den Vertrieb lahmlegt und den Warenversand verzögert.
  • Typische Fehler bei der manuellen Eingabe (Fehler bei SKUs, Maßeinheiten, übersehene Anmerkungen) verursachen kostspielige Reklamationen.
  • Die Automatisierung (docuparser) ermöglicht es, komplexe Bestellungen in Sekundenschnelle zu verarbeiten und garantiert den Versand am selben Tag.

In einer idealen Welt loggt sich jeder Ihrer Geschäftskunden in die B2B-Plattform ein, legt Produkte in den Warenkorb und klickt auf „Bestellen“. Die Bestellung geht im System ein, das Lager erhält eine Kommissionierliste, und das Paket verlässt innerhalb einer Stunde das Haus. Doch die Realität im Großhandel ist selten ideal.

Wichtige Kunden haben ihre eigenen Gewohnheiten und Systeme. Anstatt in Ihrem Shop zu „klicken“, generieren sie die Bestellung intern, exportieren sie als PDF (oft mit einer Liste von Dutzenden Positionen) und senden sie per E-Mail an den Vertriebsmitarbeiter. Hier beginnt das Problem. Trotz eines modernen Lagers stockt der Prozess an dem „Flaschenhals“, den das manuelle Abtippen der Bestellung darstellt.

In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie diesen Prozess optimieren können, damit eine Bestellung aus einer PDF-Datei deutlich schneller in die Bearbeitung gelangt und das Risiko von Fehlern eliminiert wird.

Warum ist die manuelle Transkription von Aufträgen aus PDF-Dateien ein "stiller Killer" für die Produktivität?

Als Manager konzentrieren wir uns oft auf die Optimierung der Laufwege im Lager und vergessen dabei die Auftragsbearbeitungszeit (Order Processing Time).

Im B2B-Bereich sind Bestellungen oft komplexe Aufstellungen: 50 Arten von Teilen, verschiedene Varianten, spezifische Codes. Das Übertragen einer solchen Bestellung aus einer PDF-Datei in ein ERP- oder Handelssystem kostet einen Mitarbeiter zwischen 20 und sogar 60 Minuten. Wenn am Montagmorgen 10 solcher Bestellungen eingehen, ist die Vertriebsabteilung bis zum Mittag lahmgelegt.

Die geschäftlichen Folgen sind schmerzhaft:

  • Verzögerter Versand: Eine Bestellung, die morgens einging, gelangt erst am Nachmittag ins Lager, was bedeutet, dass der Versand erst einen Tag später erfolgt.
  • Fehlerrisiko: Das Abtippen von Hunderten von Produktcodes (SKU) ist der direkte Weg zu Fehlern.
  • Skalierungsbremse: Mehr Bestellungen bedeuten die Notwendigkeit, weitere Personen einzustellen, nur um die Daten „einzutippen“.

Die 3 häufigsten Fehler bei der manuellen Dateneingabe

Die manuelle Auftragsbearbeitung ist ein Minenfeld. In der B2B-Logistik kosten Fehler doppelt – Sie verlieren durch die Kosten der Retourenlogistik und an Reputation. Hier ist, was am häufigsten schiefgeht:

1. Tippfehler im Produktcode (SKU) Der Code SR-10-20-X unterscheidet sich von SR-10-20-Y vielleicht nur durch eine Ziffer. Ein müdes Auge übersieht das leicht. Das Ergebnis? Der Kunde erhält eine andere Produktvariante als bestellt. Die Reklamation ist vorprogrammiert.

2. Mengenfehler Auf der Bestellung des Kunden steht „10“. Sind 10 Stück oder 10 Sammelverpackungen gemeint? Beim schnellen Abtippen passiert leicht ein Irrtum, und der Lagerist gibt das aus, was im System eingetragen ist.

3. Übersehen von Lieferhinweisen Der Kunde fügt oft wichtige Informationen im Kleingedruckten hinzu, z. B. „Eingang von der Straße X“. Bei der manuellen Bearbeitung gehen diese Daten oft verloren, was zu Problemen für den Kurier auf der letzten Meile führt.

Fallstudie: Der Wettlauf mit der Zeit oder "der Kurier fährt um 15 Uhr ab"

Schauen wir uns eine typische Situation bei einem Vertriebsunternehmen an. Es ist Freitag, 13:15 Uhr. Ein Kunde schickt per E-Mail eine dringende PDF-Bestellung über 40 Artikel. Der Kurier ist um 15 Uhr da.

Option A (traditionell - manuell): Der Verkäufer öffnet die E-Mail um 13.30 Uhr. Er druckt die Bestellung aus und beginnt, die Codes Zeile für Zeile einzutippen. Er wird durch Telefonanrufe abgelenkt. Um 14:40 Uhr ist er fertig. Das Lager erhält die Bestellung "um fünf Uhr fünfzehn". Die Wahrscheinlichkeit eines Versands ist minimal.

Option B (Unterstützung der Automatisierung): Der Gewerbetreibende verwendet Dokum. Das Tool "scannt" die PDF-Datei in ein paar Dutzend Sekunden und extrahiert die Daten daraus in eine strukturierte Tabelle (z. B. Excel). Der Händler erhält eine vorgefertigte Liste: Index, Menge, Preis. Er prüft schnell die Korrektheit und importiert die Liste in einem Zug in das System.Die Bestellung ist viel schneller auf Lager.

Bei diesem Modell wird einfach der langsamste Teil des Prozesses - die manuelle Eingabe - eliminiert.

Wie funktioniert das in der Praxis? Von PDF zu Daten

Die Einführung der Automatisierung muss keine IT-Revolution bedeuten. Moderne Werkzeuge (Intelligent Document Processing) funktionieren auf einfache Weise:

  1. Eingabe: Sie erhalten Ihre Bestellung als PDF, Scan oder Foto.
  2. Extraktion (AI Parsing): Dokum analysiert das Dokument, erkennt die Tabelle und trennt Einzelposten von überflüssigen Grafiken.
  3. Ausgang (Daten): Sie erhalten ein sauberes Format (Excel, JSON).
  4. Aktion: Sie importieren fertige Daten in das ERP oder kopieren die Spalten, um Tippfehler zu vermeiden.


Zusammenfassung: Schnelligkeit und Präzision als Vorteil

Im B2B-Handel wird die Kundentreue oft durch Zuverlässigkeit bestimmt. Wenn Sie einen Auftrag am Nachmittag effizient abwickeln und noch am selben Tag verschicken können, haben Sie einen Wettbewerbsvorteil.

Die Automatisierung der Vorverarbeitung ist eine einfache Möglichkeit, die Vertriebsabteilung zu entlasten. Anstatt "Datenschreiber" zu sein, können sich Ihre Mitarbeiter auf den Verkauf konzentrieren.

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